Die Kanaren gehören zu den beliebtesten Reisezielen der Deutschen. Das hängt vor allem mit dem Klima zusammen, welches auf den Kanaren herrscht. Dieses ist mit dem Passatgürtel verknüpft und ist subtropisch. Das bedeutet, dass das Klima über das ganze Jahr verteilt sehr mild ist. Dank der Nähe zum Äquator und zum Golfstrom herrschen angenehme warme Temperaturen das ganze Jahr über mit sehr geringen Niederschlägen. Um einen genauen Überblick über das Wetter auf den Kanaren zu bekommen, muss man sich die einzelnen Inseln genauer betrachten.

Zu den Kanaren gehören insgesamt 7 Inseln, welche allesamt vulkanischen Ursprungs sind. Geographisch angesiedelt sind die Kanaren westlich von Afrika, mitten im atlantischen Ozean. Von Westen nach Osten angeordnet findet man Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa, La Gomera, La Palma und El Hierro. Die Kanaren gehören zu Spanien, auch wenn sich diese in Höhe von Afrika befinden, geographisch gesehen.

 

 

Lanzarote

Lanzarote ist eine besondere Insel der Kanaren. Zum Einen bläst hier über das ganze Jahr gesehen immer mal wieder der rote Sahara Wind, zum Anderen herrschen über das ganze Jahr gesehen angenehme frühlingshafte Temperaturen. Das ganze Jahr über herrschen mindestens 20 Grad tagsüber, so dass Lanzarote ganzjährlich als Reiseziel für Sonnenanbeter geeignet ist. Von November bis Februar herrschen die regenreichsten Zeiten auf der Insel mit 3-4 Regentagen im Monat. Ab März/April bis Oktober herrscht kaum noch Niederschlag. Ferner steigen hier die Sonnenstunden von 7 auf 8 täglich an bis zur Spitze von 10 Sonnenstunden am Tag im Juni. Diese fallen dann ab Oktober erst wieder ab. Die Wassertemperaturen sind das ganze Jahr über recht beständig und bewegen sich zwischen 17 (März/April) bis 22 (September/Oktober) Grad. Die angenehmsten Monate für einen Sommerurlaub sind Juni bis September, wobei die Monate August und September hierbei hervorzuheben sind. In diesen beiden Monaten herrscht nur sehr milder Wind. Juni und Juli sind vergleichsweise stärker mit Wind betroffen beziehungsweise mit höheren Windgeschwindigkeiten.

Fuerteventura

Fuerteventura eignet sich aufgrund ihrer Vegetation besonders gut für typische Sommer beziehungsweise Strandurlauber. Wen es eher in die Natur oder zum Wandern animiert,der ist auf einer der anderen Kanaren Inseln deutlich besser aufgehoben.
Fuerteventura ist berühmt für seine wunderschönen Strände und das leicht windige Wetter. Daher ist Fuerteventura ganzjährig ein Surfer Hotspot. Amateure bis hin zu Profis trainieren hier das ganze Jahr über, da immer Wind herrscht. Dieser Wind ist es auch, der es in den Sommermonaten trotz heißer Temperaturen von bis zu 29 Grad (Juli/August) erträglich macht. Mit 11 Sonnenstunden in den Monaten Juni bis August ist ‚Fuerteventura auch gleichzeitig einer der sonnenreichsten Inseln der Kanaren. Niederschlag ist von September bis Mai möglich. Hauptsächlich beschränken sich die Niederschläge auf Oktober bis März. Hier gibt es durchschnittlich 3-7 Regentage. Die Meerestemperaturen liegen zwischen 17 ( Februar/März) bis maximal 22 (August-Oktober) Grad. Somit kann man ganzjährlich die Badesaison auf Fuerteventura einleiten.

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Gran Canaria

Das Klima in Gran Canaria ist deutlich variantenreicher als auf den benachbarten Kanaren Inseln. Im Norden der Insel herrscht häufig eine feuchte Atlantikluft. Im Süden hingegen kann es schon einmal deutlich wärmer werden. Dies liegt an den heißen Sahara Winden, die hier herrschen. Passatwinde aus Nordosten bleiben zumeist in den Gebirgen hängen. Der Niederschlag fällt dort, so dass der Süden der Insel trocken und warm bleibt.
In den Monaten November bis März herrscht vergleichsweise starker Niederschlag auf Cran Canaria. Durchschnittlich gibt es in diesem Zeitraum 4-8 Regentage im Monat. Allerdings, wie bereits erwähnt, verteilt sich der Hauptniederschlag auf den nördlichen Teil der Insel. Somit ist der Süden ganzjährlich als relativ trocken zu bezeichnen. Die Hauptjahreszeit für Sommerurlauber ist Mai bis September. Viel Sonne, Temperaturen um die 24-26 Grad sowie angenehme 20 Grad im Meer laden zum Baden und Sonnen ein. Ferner ist Gran Canaria ganzjährlich für Surfer geeignet und aufgrund der Vegetation für Aktivurlauber bestens geeignet.

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Teneriffa

Teneriffa ist nicht nur die größte Insel der Kanaren, sie gehört auch zu den Vielseitigsten. Verschiedene Klimazonen, feine Sandstrände, Berge und Vulkanlandschaften sind hier anzutreffen. Somit ist Teneriffa ein Reiseziel für das ganze Jahr, je nachdem, ob man Strandurlaub machen oder aktiv sein möchte.
In den Monaten Dezember bis Februar ist es mild mit rund 20 Grad Celsius. Es ist oft bewölkt, bis zu 7 Regentage im Monat gehören zur Tagesordnung. In den Monaten März bis Mai wird es dann langsam wärmer. Die Temperaturen gehen bis auf 22 Grad hoch, die Sonnenstunden werden mehr und das Wasser des Atlantiks heizt sich auch langsam wieder auf. Von Mai bis August herrscht Sommer auf Teneriffa. Temperaturen um die 30 Grad mit bis zu 11 Sonnenstunden laden zum Baden bei herrlichen 22 Grad Meerestemperatur ein.

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La Gomera

Die zweitkleinste Insel der Kanaren nach El Hierro bietet wie auch Teneriffa viel Abwechslung für Urlauber. Aktiv- und Badeurlaub sind hier gleichermaßen beliebt. Im Sommer von Mai bis September herrschen die Höchsttemperaturen bis zu 30 Grad, während es in den Wintermonaten Dezember bis Februar nur um die 17 Grad warm wird. Von Oktober bis April ist mit Niederschlägen zu rechnen. In den Sommermonaten sind diese nur selten anzutreffen und eher die Ausnahme. Das Meer wird bis zu 22 Grad warm und lädt zum Baden ein. Dank stetig hoher Temperaturen wird die Wassertemperatur recht lange gehalten, stellenweise bis in den Oktober hinein.

La Palma

La Palma wird auch „Die grüne Insel“ genannt, da sie im Gegensatz zu ihren kanarischen Nachbarn wenige Sandstrände beherbergt und dadurch ein ideales Reiseziel für Naturliebhaber ist. Wegen des Golfstroms und des Nordost-Passatwindes herrschen hier im Winter angenehme milde Temperaturen zwischen 20-22 Grad und im Sommer 24-26 Grad. Die Meerestemperatur ist milder als auf den Nachbarinseln. Hier werden es im Durchschnitt nur 20 Grad zu Hochzeiten im Sommer. Viel Regen ist in den Monaten November bis Januar angesagt mit durchschnittlich 9-10 Regentagen pro Monat. Bis zu 10 Sonnenstunden erwarten Einen im Juni und Juli.

El Hierro

El Hierro ist die kleinste Insel der Kanaren und ist bislang weitestgehend vom Massentourismus verschont geblieben. Auch hier herrschen milde Temperaturen von 18-25 Grad das ganze Jahr über. Im Süden ist es wärmer. So kann es schonmal vorkommen, das dort 5 Grad höhere Temperaturen wie im Norden anzutreffen sind.

Fazit

Die 7 kanarischen Inseln bieten das ganze Jahr über mit ihren vielen Sonnenstunden, konstanten Temperaturen über 18 Grad Celsius und ihrer vielseitigen Vegetation ein hervorragendes Reiseziel für ein breites Publikum. Für Strand- und Aktivurlauber sind die Kanaren gleichermaßen gut geeignet und bieten viel Abwechslung.

Klima Kanaren
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