Gran Canaria – Das Klima auf der Kanaren-Insel

Die Insel Gran Canaria ist von Deutschland aus gut zu erreichen und ist unter anderem deshalb bei deutschen Touristen sehr beliebt. Las Palmas ist die Hauptstadt der Insel. Das Klima auf Gran Canaria wird vor allem durch die dort herrschenden Passatwinde beeinflusst. Diese können besonders im Norden Niederschlag und dichten Nebel mit sich bringen. Im Süden der Insel ist es dagegen eher trocken. Das ohnehin schon sehr trockene Klima verstärkt sich durch die aus der Sahara kommenden Winde. Rund um die Hauptstadt sind folgende Ferienorte ebenfalls sehr beliebt:

Playa del Inglés
Maspalomas
Meloneras
Nach Teneriffa und Fuerteventura ist Gran Canaria von der Fläche her, die drittgrößte der Kanarischen Inseln. Im Atlantik liegend und etwa 210 Kilometer von der afrikanischen Küste entfernt, bildet die fast kreisförmige Insel eine der beliebtesten Urlaubsziele Europas und beheimatet etwa 850.000 Einwohner. Den liebevollen Beinamen „Mini-Kontent“ verdankt die Insel ihrer landschaftlichen und geografischen Vielfalt. Das Inselinnere ragt bis auf 1949 Meter auf der höchsten Erhebung Pico de Las Nievas heraus und ist sehr gebirgig. Der Süden ist eher trocken und karg. Der Norden zeigt sich im Gegensatz zu dieser wüstenähnlichen Landschaft deutlich grüner. Das ist auf die erhöhten Regenmengen zurückzuführen.

Im Winter ist Hochsaison auf Gran Canaria

Auf Gran Canaria beginnt die touristische Hochsaison im Winter. Vor allem in der Weihnachtszeit und über den Jahreswechsel flüchten viele Urlauber vor den kalten Wintertagen, um sich auf den auch im Winter noch warmen Kanaren zu entspannen. Und auch wenn die Winterzeit auf Gran Canaria bevorzugt wird, handelt es sich bei dem Mini-Kontinent um ein Ganzjahresziel. Im Frühjahr blüht die Insel Gran Canaria auf, nachdem es im Winter geregnet hat. Wer die Mandelblüte erleben will, sollte jedoch schon im Januar oder Februar anreisen.

Angenehmes Klima das ganze Jahr über

Die im Norden liegende Hauptstadt Las Palmas beherbergt den wichtigen Fracht- und Kreuzfahrthafen Puerto de la Luz. Die geografische Lage von Las Palmas macht sich deutlich im Wetter bemerkbar. Dort ist es ganzjährig warm und angenehm mild. Zwischen Juli und September steigen die Temperaturen auf ihr Maximum von circa 27 Grad Celsius. Dabei fallen die Temperaturen nicht unter 23 Grad Celsius. In dieser Zeit steigt die Luftfeuchtigkeit ebenfalls an und erreicht zum Teil bis zu 80 Prozent. Zwischen den Jahreszeiten Frühling, Herbst und Winter zeichnen sich in Las Palmas nur marginale Unterschiede ab. Außerhalb des Sommers bewegen sich die Temperaturen kontinuierlich auf einem Durchschnitt von 19 bis 22 Grad Celsius. Diese fallen dabei ganzjährig nicht unter 17 Grad Celsius, welcher somit der Tiefstwert ist. Dazu passt natürlich, dass Regentage nur ausgesprochen selten vorkommen. Somit empfiehlt sich Las Palmas das ganze Jahr über als Reiseziel.

Die Saison beginnt im Frühling

Der Badespaß reduziert sich auf Las Palmas jedoch auf die Monate Juni bis Oktober. Denn außerhalb der Saison sinkt die Wassertemperatur zu stark ab. Und auch die Sonnenstunden zieren die Tage auf Gran Canaria das ganze Jahr über. Im Winter können in der Hauptstadt etwa 7 bis 9 Sonnenstunden gezählt werden. Im Sommer sind es dagegen stolze 10 bis 11 Sonnenstunden. Urlauber müssen nur sehr selten mit Niederschlag rechnen. In der Regel pegelt sich die Niederschlagsmenge auf weniger als 100 mm im Monat ein. Dementsprechend lässt sich auch die Wahl der Reisezeit flexibel gestalten, da Touristen somit auch im Herbst oder Winter dem unangenehmen Wetter in Deutschland entfliehen können. Im Sommer erreicht die Wassertemperatur 24 Grad Celsius oder mehr.

Der warme Sommer auf Gran Canaria

Generell sind die Kanaren vom Passatwindgürtel geprägt, welcher aus dem Nordosten kommt und grundsätzlich mit einer Brise über die Inseln fegt. Dieser Wind lässt niemals Hitze aufkommen und ein stickiger Sommer ist ausgeschlossen. Ganzjährig pendeln die Temperaturen auf Gran Canaria angenehm zwischen 20 und 30 Grad Celsius. Die Insel wird durch ein vulkanisches Zentralgebirge unterteilt: In den wärmeren, trockenen Süden und den kühleren, feuchten Norden. Insgesamt sind 14 Mikroklimazonen auf der Insel existent, womit Gran Canaria eine vielseitige Flora und Fauna beherbergt. Der Name Gran Canaria ist vermutlich aus dem Lateinischen abgeleitet worden. „Canis“ bedeutet Hund und während der frühen europäischen Besiedlung war die Insel tatsächlich mit Hunden bevölkert. Eines von zwei Natursymbolen von Gran Canaria ist die kanarische Dogge. Das andere Symbol stellt die Kanaren-Wolfsmilch dar. Dabei handelt es sich um ein Sukkulentengewächs, welches die trockenen Flächen der Insel dominiert. Familien können sich neben den zahlreichen Strandbesuchen auf etliche Naturparks freuen. Die Dünen von Maspalomas und die Höhlen von Artenara gelten ebenfalls als beliebte Ausflugsziele. Ob historische Altstadt, kulturelles Treiben oder entspannte Auszeit: Für jeden Geschmack ist auf der Insel etwas dabei.

Beliebtes Reiseziel auch im Herbst

Die Kanareninsel beherbergt etwa 230 Kilometer Strandfläche, welche zahlreiche schöne Orte für Küstenurlaube bereithält. Der goldene Sandstrand Las Canteras ist gut besucht und damit lebendiger, als der eher ruhigere Strand Playa de San Augustin. Wer mit Kindern anreist, sollte nunbedingt eine Bucht wie zum Beispiel die Puerto de Mogan oder die Playa de Amadores besuchen. Das Meeresschutzgebiet El Cabron ist für Taucher ein absolutes Muss. Windsurfer und Segler kommen auf Gran Canaria überall auf ihre Kosten. Die zahlreichen Mikroklimazonen erzeugen ein vielseitiges Klima auf der Atlantikinsel. Deshalb kann die Wetterlage je nach Aufenthaltspunkt auf der Insel, sehr unterschiedlich ausfallen. Wie bereits erwähnt, besteht der größte Unterschied zwischen der Nord- und der Südhälfte. Die von den Passatwinden auf die Insel gebrachte frische und feuchte Luft, bleibt jedoch meistens in den Bergen hängen.

Beliebte Ausflugsziele

Die meisten Urlauber visieren die Insel wegen des herrlichen Wetters und der konstant hohen Temperatur an. Deshalb liegt die gewählte Reisezeit vieler Touristen im Frühling und Sommer. Dementsprechend sind die angenehmen Wassertemperaturen und die zahlreichen Strände als Highlights der Atlantikinsel hervorzuheben. Der Strand Faro de Maspalomas liegt wie der Name schon vermuten lässt, in Maspalomas und ist ein beliebtes Ausflugsziel sowohl für Touristen, als auch für Einheimische. In der Hauptstadt Las Palmas zieht eines der wenigen Museen, das Museo Néstor jedes Jahr zahlreiche Besucher an. Während der eigenen Reisezeit können Urlauber im Bandama-Naturpark Wein verkosten. Aber auch Golf und Wandern stehen bei mildem Klima auf der To-Do-List vieler Urlauber. Es gibt einen Geheimtipp: Besuchen Sie den geheimen Strand Güigüi, der im Westen der Insel liegt. Dort tummeln sich Aussteiger und Bagpacker rum. Diesen Strand können Sie nur zu Fuss (ca. 7 Stunden Fussmarsch) oder mit dem Boot erreichen.

Luft- und Wassertemperaturen Gran Canaria

Luft- und Wassertemperaturen Gran Canaria
Quelle: Wikipedia

Gran Canaria – Ein Besuch lohnt sich ganzjährig

Durch die unterschiedlichen Klimazonen bietet die Insel für jeden Urlauber das passende Wetter. Wer es etwas kühler und frischer mag, besucht den Norden der Insel und wer warme, trockene Luft bevorzugt, sollte sich im Süden der Insel niederlassen. Das ganzjährig milde Klima lädt zu einem Urlaub auch außerhalb der Saison ein. Das ist für viele Urlauber ein Grund, die Insel zu besuchen. Vorrangig dann, wenn die Tage in Deutschland wieder kühler werden und sich das Fernweh breitmacht. Die drittgrößte der Kanaren-Inseln bietet ein abwechslungsreiches Unterhaltungspaket für Groß und Klein.
Klima Gran Canaria
5 (100%) 1 vote

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.